_
 
[ ZAWiW ]  [GemeinsamLernen]  [SOR]  [LernCafe]  [ODE]  [ Chat ]I
_ _
  Dreieck nach obenVirtuelles und reales Lern- und Kompetenz-Netzwerk älterer Erwachsener e.V.
_ _
    Dreieck nach obenRegionalgruppen
_ _
    Dreieck nach obenViLE Nord
_ _ _
    Dreieck nach obenProjekte  
_ _ _ _
    Dreieck nach obenArchiv für beendete Projekte  
_ _ _ _
    Dreieck nach obenKlimawandel - Klimarisiko  
_ _ _ _
    _Aus den Medien  
_ _ _ _
_
_  
_
_ Zurück - Inhalt
_ _
_ _
_ _
_ _ Schon oft heiße Sommer
_ _
_ _ Kyoto Protokoll vor dem Aus?
_ _
_ _ Gefahr für den Nordatlantikstrom?
_ _
_ _ Schmilzt das Polareis wirklich?
_ _
_ _ Große Seen trocknen aus
_ _
_ Ein Streit der Wissenschaftler
_ _
_ _ Treibhausgase aus der Erde
_ _
_ _ Computer sollen das Wetter vorausberechnen
_ _
_ _
_ _
  
_ _ _ _ _ _

Ein Streit der Wissenschaftler

Über den Einfluß der Sonne auf die Erwärmung des Klimas ist es zu einen Streit der Wissenschaftler gekommen. Im Oktober flatterte den Wissenschaftsredaktionen der Medien ein von 14 deutschen und schweizer Professoren unterzeichnetes Papier auf die Tische, in dem vor der Theorie von zwei Fachkollegen gewarnt wird, die einen Zusammenhang zwischen der Erdtemperatur und der kosmischen Strahlung vermuten. Der Ärger entzündete sich an der Annahme, dass der Einfluss des CO2 auf das Erdklima weit geringer sei als bislang angenommen.

Aufgestellt haben die These der Geologen Jan Veizer (Ruhr-Uni Bochum) und der Astrophysiker Nir Shaviv (Uni Jerusalem) in einem Beitrag für die Zeitschrift des amerikanischen Geologenverbandes GSA Today.

In dem Papier der 14 Professoren heißt es: „Nach Auffassung zahlreicher Klimafachleute sind die von Shaviv and Veizer durchgeführte Analyse und insbesondere die daraus gezogenen Schlüsse wissenschaftlich nicht haltbar.“ Die Rekonstruktion der kosmischen Strahlung beruhe lediglich auf 42 Meteoritenfunden, die von anderen Experten ganz anders interpretiert würden.

Der starke Anstieg des CO2 (und einiger anderer Treibhausgase) in der Atmosphäre aufgrund menschlicher Emissionen sei mit hoher Wahrscheinlichkeit die Hauptursache der globalen Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte, sagen die Gegner der beiden Artikel-Verfasser. Sowohl Modellrechnungen als auch Datenauswertungen kämen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass der menschliche Anteil an der Erwärmung des 20. Jahrhunderts überwiege.

Quelle: Internetseite des Potsdam Institute for Climate Impact Research

Dem Streit der Wissenschaftler widmete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am 2. November eine ganze Seite ihres Wissenschaftsteils.