IGA-Internationale Gartenausstellung-Berlin 2017. -Unser erster Tag-

Nach langer und intensiver Vorbereitung wurde am 13. April 2017 die Internationale GartenAusstellung-Berlin 2017 eröffnet. Ganz offensichtlich meinte es der Wettergott nicht besonders gut mit der IGA, denn es war feucht und kalt an diesem Tag. Dies sollte sich auch für die nächsten Wochen nicht wesentlich ändern, was bedeutete, dass der Besucherandrang sich in Grenzen hielt. Erst ab dem 10. Mai ließ sich die Sonne wieder blicken und es herrschten sommerliche Temperaturen. Nun machte der Mai seinem Namen Wonnemonat alle Ehren und wir ließen uns nicht länger von einem ersten Besuch der IGA abhalten.
Für die Besucher sehr angenehm ist, dass beide Haupteingänge zur IGA bequem mit der U-Bahn zu erreichen sind.

Achtung: Im unmittelbaren Bereich der Eingänge gibt es keine Parkplätze. Der Eingang „Gärten der Welt“ ist mit einem Pendelverkehr mit dem ca. 7 km entfernten Parkplatz verbunden).

Das IGA Gelände wird von Haupteingang zu Haupteingang mit einer Seilkabinenbahn überspannt.

IGA-Seilbahn
Nach dem Betreten des Geländes am Kienberg, ging es direkt zur Seilbahn um, einen ersten Eindruck der Ausstellung von oben zu bekommen.

Aus der Seilbahn
An der Mittelstation „Kienberg“ legten wir einen Zwischenstopp ein. Der Kienberg ist mit 102 m Höhe über normal Null die höchste Erhebung auf dem IGA Gelände. Uns lockte ein Blick von dem auf diesem Hügel errichteten Aussichtsturm, dem “ Wolkenhain“ der sich nochmals ca. 20 m in die Höhe reckt.

Der „WolkenHain“.
Jetzt also raus aus der Seilbahn und rauf auf den „Wolkenhain“. Da meine Frau stark gehbehindert ist, wurde zum Erklimmen des “ Wolkenhain“ der installierte Aufzug benutzt. Von hier oben hatten wir einen fantastischen Ausblick über das gesamte IGA Gelände und weit bis in die Ortsteile Marzahn und Hellersdorf.
   
Blick vom Wolkenhain.
Als wir diesen reizvollen Aussichtspunkt wieder verlassen wollten, mussten wir feststellen, der Aufzug ist defekt - außer Betrieb. Es läuft also noch nicht alles rund auf der IGA. Der Abstieg über die vielen Treppenstufen war für meine Frau besonders schwierig und er dauerte fast eine Viertelstunde bis wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Von dieser Strapaze musste sich meine Frau erst einmal erholen und so genehmigten wir uns einen Kaffee auf der Terrasse des Kienberg Restaurants, mit Aussicht auf das IGA Gelände hin zu den „Gärten der Welt“.

Blick Richtung Gärten der Welt
Nach der notwendigen Erholung ging es wieder ab zur Seilbahn, die wir in Richtung der Station „Gärten der Welt“ nutzten. Nun bummelten wir bei diesem herrlichen Wetter durch den Bereich, in dem die internationalen Gartenkabinette errichtet sind. Gartenkünstler aus allen Erdteilen haben hier kleine, sehr individuell gestaltete Gärten angelegt. Eine insgesamt attraktive, sehenswerte Installation.
   
Fotos „Gartenkabinette“.
Ein weiterer erster Blick galt der Blumenhalle. Danach bummelten wir über das Wiesenmeer mit seinen Wassergärten und bunten Blumenflächen wieder zur Seilbahnstation.
  
Wiesenmeer
Ein leichter Sprung in die nächste Kabine und mit einem letzten Blick zum „Wolkenhain“ wieder zurück zur Station Kienberg und weiter mit der U-Bahn nach Hause.

Seilbahnstation
Wir haben einen ersten Überblick von dieser internationalen Gartenausstellung und sind sehr beeindruckt von dem was wir bisher gesehen haben. Aber wir haben bei Weitem noch nicht alles in Augenschein nehmen können – es bleibt so manches zu entdecken. Da wir uns Dauerkarten zugelegt haben, werden mit Sicherheit weitere Besuche in diese herrliche Gartenausstellung folgen.

02.06.2017-HelmutF.
Fotos: Helmut F.

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