Charlottenburg-Wilmersdorf

Charlottenburg-Wilmersdorf ist der vierte Verwaltungsbezirk von Berlin und hat rund 300.000 Einwohner. Der Bezirk gilt heute als eher bürgerlicher Wohnbezirk. Der Bereich um den Kurfürstendamm nimmt als „City West“ neben der historischen Mitte Zentrumsfunktionen für ganz Berlin wahr.
Der Bezirk ist sehr unterschiedlich besiedelt. Neben den dicht besiedelten Ortsteilen Wilmersdorf (Rang 7 in Berlin), Charlottenburg und Halensee (Rang 11 und 12) liegt Grunewald, einer der am dünnsten besiedelten Ortsteile Berlins. Im Ortsteil Grunewald leben drei Prozent der Bevölkerung des Bezirks auf mehr als einem Drittel der Gesamtfläche des Bezirks, allerdings entfallen rund 85 Prozent der Fläche des Ortsteils auf den (unbewohnten) Forst Grunewald und Wasserflächen. Zwei Drittel der Bevölkerung des Bezirks lebt in Charlottenburg und Wilmersdorf. Halensee ist nach dem Hansaviertel der zweitkleinste Ortsteil Berlins, während der Ortsteil Grunewald zu den größten zählt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bezirk_Charlottenburg-Wilmersdorf

Charlottenburg.

Der Ortsteil Charlottenburg hat 123.226 Einwohner und ist damit der bevölkerungsreichste des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Die überproportionale Häufung russischer Bewohner − insbesondere nach dem Ersten Weltkrieg − führte zum Spitznamen Charlottengrad.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war besonders der östliche Teil Charlottenburgs stark durch Bombenangriffe zerstört. Die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde, entgegen anfänglicher Planungen, nicht wieder aufgebaut, sondern bis heute als Ruine belassen. Durch die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges wurde Berlin in vier Sektoren geteilt und Charlottenburg dem Britischen Sektor zugeschlagen. Durch die sich bald abzeichnenden Ost-West-Konfrontationen entwickelte sich bald die Gegend um den Bahnhof Zoologischer Garten, Breitscheidplatz und Kurfürstendamm zur City West, dem neuen Zentrum West-Berlins, da sich das historische Zentrum im Sowjetischen Sektor befand. Damit knüpfte man an alte Traditionen aus der Weimarer Republik an.

Sehenswertes:
Das Bröhan-Museum Berlin ist das international ausgerichtete Landesmuseum für Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus (1889–1939). Es befindet sich in einer spätklassizistischen Infanteriekaserne gegenüber dem Schloss Charlottenburg in der Berliner Schloßstraße im Ortsteil Charlottenburg. Die Bestände gliedern sich in zwei Hauptgebiete: Kunsthandwerk und Bildende Kunst. http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%B6han-Museum

Das Museum Berggruen (auch bekannt als Sammlung Berggruen) gilt als eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen der Kunst der klassischen Moderne, die der Sammler und Kunsthändler Heinz Berggruen in einer „Geste der Versöhnung“ seiner Heimatstadt Berlin zu einem Preis weit unter Wert verkaufte. Vor allem Werke von Pablo Picasso, Alberto Giacometti, Georges Braque, Paul Klee und Henri Matisse sind hier unter einem Dach vereint.
http://de.wikipedia.org/wiki/Museum_Berggruen

 Schloss Charlottenburg. Im Jahr 1696 beauftragte Sophie Charlotte den Architekten Johann Arnold Nering mit der Planung und dem Bau einer Sommerresidenz. Allerdings starb Nering schon einige Monate später, und Martin Grünberg übernahm die Ausführung des Ausbaus. Der Kernbau war zu diesem Zeitpunkt noch sehr klein, er umfasste seinerzeit den mittleren Teil mit zwei Risaliten. Außerdem wurde wegen der Vorliebe der Königin für Opern und musikalische Darbietungen ein freistehendes kleines Opernhaus errichtet. So wurde das Schloss auch Sophie Charlottes Musenhof genannt. Am 11. Juni 1699 wurde das kleine Schloss eingeweiht und seitdem von Sophie Charlotte als Residenz genutzt. Von 2004 bis Anfang 2006 wurde das Schloss Charlottenburg vorübergehend vom Bundespräsidenten genutzt, solange sein Amtssitz, das Schloss Bellevue, renoviert wurde. Heute ist das Schloss als Museum zu besichtigen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Charlottenburg

Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche umgangssprachlich kurz Gedächtniskirche und im Berliner Volksmund „Hohler Zahn“ genannt steht auf dem Breitscheidplatz. Der nicht zerstörte alte Teil der Kirche ist heute ein Museum und Kriegsmahnmal und gilt als ein Wahrzeichen des Berliner Westens. Die 71 Meter hohe Ruine des alten Hauptturms blieb, bautechnisch gesichert, als Mahnmal gegen den Krieg erhalten, umgeben von einem vierteiligen Bauensemble nach den Entwürfen Eiermanns. Ein Charakteristikum der neuen Gebäude sind die gerasterten Wände, die aus insgesamt mehr als 20.000 unikaten Glasfenstern bestehen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiser-Wilhelm-Ged%C3%A4chtniskirche

Das Literaturhaus Berlin in der Fasanenstraße 23 ist eine öffentliche Institution der Kulturförderung des Landes Berlin und bietet dem Publikum Informations- und Austauschmöglichkeiten durch Lesungen, Buchpräsentationen, Symposien, Diskussionen, Vorträge, Tagungen, Aufführungen und Ausstellungen. Das Literaturhaus ist eine Villa aus der Gründerzeit mit Wintergarten, Restaurantbetrieb und mehreren Sälen. In der Nähe befinden sich mehrere kulturelle Einrichtungen wie das Käthe-Kollwitz-Museum, eine Repräsentanz des Suhrkamp-Verlags, das Haus der Berliner Festspiele, die Universität der Künste und das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik.
http://de.wikipedia.org/wiki/Literaturhaus_Berlin

Das Käthe-Kollwitz-Museum in der Fasanenstraße 24In zeigt in einer ständigen Ausstellung über vier Etagen bedeutende Teile des künstlerischen Schaffens von Käthe Kollwitz, die über 50 Jahre lang im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg gelebt und gearbeitet hat.  http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4the-Kollwitz-Museum

Die Technische Universität Berlin (kurz: TU Berlin; vor 1946: Technische Hochschule Berlin) ist eine der vier Universitäten Berlins und mit fast 32.000 Studierenden in 90 Studiengängen die Größte. Mit ihren Vorläuferinstitutionen ist sie eine der ältesten Technischen Hochschulen Deutschlands. Am 1. April 2001 erfolgte die kontroverse (Rück-)gliederung in acht Fakultäten, zu der die 14 (ursprünglich 22) Fachbereiche verschmolzen wurden. Die Fakultäten gliedern sich in weitere Institute.  http://de.wikipedia.org/wiki/Technische_Universit%C3%A4t_Berlin

Die Universität der Künste Berlin (UdK Berlin)

 

ist die größte Kunsthochschule Europas. Mit der Gründung einer ihrer Vorgängerinstitutionen im Jahr 1696 ist sie zudem eine der ältesten Kunsthochschulen der Welt und die kleinste der vier staatlichen Universitäten in Berlin. Die Universität der Künste gliedert sich in vier Fakultäten: Bildende Kunst, Gestaltung, Musik undDarstellende Kunst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_der_K%C3%BCnste_Berlin

Als kulturelle Orte sind beispielhaft zu nennen:
Deutsche Oper Berlin in der Bismarckstraße
Die Stachelschweine im Europa-Center
Komödie am Kurfürstendamm
Schaubühne am Lehniner Platz
Schiller-Theater in der Bismarckstraße
Theater des Westens

Die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin wurde am 19. September 1763 von Friedrich dem Großen gegründet. Das Firmensignet ist ein kobaltblaues Zepter aus dem Kurbrandenburgischen Wappen, mit dem jedes Stück gestempelt wird. Alle dekorierten Porzellane der KPM werden außerdem handsigniert und mit einer Malereimarke gekennzeichnet. Die KPM ist auch heute noch eine Manufaktur, die alle Porzellane (Service und figürliches Porzellan) fast ausschließlich in Handarbeit fertigt und die Dekore in Freihandmalerei entstehen lässt.
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigliche_Porzellan-Manufaktur_Berlin

Der Kurfürstendamm (umgangssprachlich auch Ku’damm) ist eine Hauptverkehrsstraße im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, die vom Rathenauplatz im Ortsteil Grunewald bis zum Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Ortsteil Charlottenburg führt, wo sie in die Tauentzienstraße übergeht. Der Kurfürstendamm ist geprägt von Handel und Gastronomie und gilt als einer der touristischen Anlaufpunkte in der Berliner City-West. Nach der „Wende“ wechselten diverse Marken Boutiquen zur neuen, scheinbar attraktiveren Friedrichstrasse. Inzwischen sind die meisten dieser Geschäfte in die Cyti-West zurückgekehrt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurf%C3%BCrstendamm

Der Bahnhof Berlin Zoologischer Garten (kurz Bahnhof Zoo) ist ein wichtiger Bahnhof an der Berliner Stadtbahn. Er befindet sich am Hardenbergplatz in unmittelbarer Nähe zum Berliner Zoo. Unter ihm befindet sich der U-Bahnhof Zoologischer Garten. Während der Zeit der Teilung Berlins war der Bahnhof der wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Westteil der Stadt. Nach der Stilllegung der übrigen Fern- und Kopfbahnhöfe im Westsektor von Berlin am 18. Mai 1952 war er der einzige verbleibende Fernbahnhof in West-Berlin. Obwohl er nur zwei Bahnsteige für den Fernverkehr besaß, war er damit der wichtigste Eisenbahnknotenpunkt im Westteil der Stadt. Er war Ausgangspunkt der Interzonen- und späteren Transitzüge in das Bundesgebiet. Durch die Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofs hat der Bahnhof Zoo seine Funktion als Fernbahnhof verloren.  http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Berlin_Zoologischer_Garten
http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Charlottenburg

Wilmersdorf.

Im 19. Jahrhundert bürgerte sich für das Dorf die Bezeichnung Deutsch Wilmersdorf zur Unterscheidung von Märkisch Wilmersdorf und Wendisch Wilmersdorf ein. Am 1. April 1906 erhielt die Gemeinde Stadtrecht und den offiziellen Namen Deutsch-Wilmersdorf. Mit dem 1. April 1907 schied Deutsch-Wilmersdorf aus dem Kreis Teltow aus und wurde ein selbstständiger Stadtkreis. Der erste und einzige Bürgermeister und nach 1909 auch Oberbürgermeister war Ernst Habermann (1866–1958), der seit 1897 bereits das Amt des Gemeindevorstehers innegehabt hatte und später der Namensgeber des Habermannplatzes wurde.
Ab 1912 führte die Stadt die Bezeichnung Berlin-Wilmersdorf. Zum 1. Oktober 1920 wurde die Großstadt nach Groß-Berlin eingemeindet, sie hatte damals bereits 139.468 Einwohner.
Der Bezirk hatte in der Zeit der Weimarer Republik einen starken jüdischen Bevölkerungsanteil, 1933 betrug er 13,5 %. Bei den Gymnasialschülern waren 30 % jüdischen Glaubens, es gab fünf jüdische Privatschulen. Viele bekannte Künstler und Schriftsteller wohnten in Wilmersdorf, unter anderen George Grosz, Egon Erwin Kisch, Heinrich Mann, Anna Seghers und Arnold Zweig. An den 1922 in der Koenigsallee in Grunewald von Rechtsradikalen ermordeten Reichsaußenminister Walter Rathenau erinnert dort ein Gedenkstein. Die jüdische Gemeinde hielt ihre Gottesdienste zunächst in Privatsynagogen ab, 1929 wurde in der Prinzregentenstraße eine große Gemeindesynagoge errichtet, die für 2300 Besucher Platz bot. Das Gebäude wurde in der sogenannten „Reichspogromnacht“ vom 9. zum 10. November 1938 von SA-Trupps teilweise zerstört, die Reste des Gebäudes wurden 1958 abgetragen. An den heute hier befindlichen Wohnhäusern erinnert eine Gedenktafel an die Wilmersdorfer Synagoge.
Der Bezirk Wilmersdorf ließ 1991 am Bahnhof Grunewald von Karol Broniatowski ein Mahnmal schaffen, das an die Berliner Juden erinnert, die von hier ab 1941 mit Zügen der Reichsbahn deportiert wurden.

In Wilmersdorf zu finden:
Die Auenkirche wurde von 1895 bis 1897 nach Entwürfen von Max Spitta im neugotischen Stil des Berliner Historismus errichtet. Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Ursprünglich wurde die Auenkirche lediglich als „Evangelische Kirche von Deutsch-Wilmersdorf“ bezeichnet. Ihren heutigen Namen, der auf den Standort an der einstigen Dorfaue von Berlin-Wilmersdorf (heute: Wilhelmsaue) zurückgeht, bekam die Kirche erst später. Aufgrund der Lage an der Wilhelmsaue/Dorfaue nannte man die Kirche irgendwann schlicht Auenkirche.

Die Kirche am Hohenzollernplatz ist eine evangelische Kirche, die von 1930 bis 1934 nach Entwürfen Ossip Klarweins aus dem Architekturbüro Fritz Högers erbaut wurde. Sie gilt als Hauptwerk deutscher expressionistischer Architektur. Durch die Kriegszerstörungen 1943 brannte die Kirche aus. Dabei gingen wesentliche Elemente des Innenraums verloren. Bis 1961 wurde die Kirche weitestgehend instand gesetzt. Aber erst bei der umfangreichen Sanierung von 1990 bis 1991 konnten die letzten Kriegsschäden beseitigt werden. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.
 http://de.wikipedia.org/wiki/Kirche_am_Hohenzollernplatz

Die katholische St. Ludwigskirche in Wilmersdorf am Ludwigkirchplatz (bis 1895 Straßburger Platz) wurde 1895 bis 1897 von dem Architekten August Menken erbaut. Der Kirchenbau im Stil der Norddeutschen Backsteingotik wird auch „Ludwig-Windthorst-Gedächtniskirche“ genannt. Zur Bauzeit der Ludwigskirche gab es noch weite Flächen unbebauten Ackerlandes. 15 Jahre später, im Jahr 1905 hatte Wilmersdorf bereits 65.000, im Jahr 1910 über 100.000 Einwohner. Es waren neben den Kirchen überwiegend fünfgeschossige Mietshäuser mit reich ornamentierten Fassaden und vornehmen Appartements im Entstehen, die heute noch das Stadtbild prägen. Eine selbstständig verwaltete Großstadt wurde Wilmersdorf erst, als es im Jahr 1906 gelang, sich vom Kreis Teltow freizukaufen. Zu dieser Zeit herrschte überall in den neu entstehenden Vorstädten, wie auch in Wilmersdorf eine sogenannte „Kirchennoth“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwigskirche_%28Berlin-Wilmersdorf%29

Die Christi-Auferstehungs-Kathedrale ist ein Kirchenbau der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ortsteil Wilmersdorf. Die Kirche wurde 1936 bis 1938 von der Preußischen Bau- und Finanzdirektion durch Karl Schellberg am Hohenzollerndamm 166, in 10713 Berlin errichtet. Sie ist als dreischiffige Basilika im russisch-byzantinischen Stil mit Dachkuppel, runder Laterne und Zwiebelhaube, sowie vier kleinen Zwiebeltürmchen in den Dachzwickeln errichtet worden.http://de.wikipedia.org/wiki/Christi-Auferstehungs-Kathedrale

Die Wilmersdorfer Moschee (historisch auch Berliner Moschee oder Ahmadiyya-Moschee) ist die älteste bestehende Moschee Deutschlands. Sie wurde zwischen 1924 und 1928 im Auftrag der Ahmadiyya Anjuman Isha’at-i-Islam Lahore (DMG Aḥmadiyyah Anǧuman-i Išāʿat-i Islām Lāhaur) in der Brienner Straße im Ortsteil Wilmersdorf erbaut. Die Moschee hat zwei abgesetzte Minarette, die 32 Meter hoch sind und eine 26 Meter hohe Kuppel von zehn Metern Durchmesser; der Versammlungsraum fasst rund 400 Gläubige.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wilmersdorfer_Moschee

Die Künstlerkolonie entstand zwischen 1927 und 1931 auf Initiative der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA) und des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller. Ziel der Koloniegründung war es, auch für sozial nicht abgesicherte Künstler und Schriftsteller preiswerten und komfortablen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Der Volksmund erfand für die Siedlung den Namen „Hungerburg“. http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCnstlerkolonie_Berlin

Die öffentliche Grün- und Erholungsanlage Volkspark Wilmersdorf liegt im Ortsteil Wilmersdorf.
Gemeinsam mit dem benachbarten Schöneberger Rudolph-Wilde-Park bildet der Volkspark einen insgesamt rund 2,5 Kilometer langen und nur rund 150 Meter breiten innerstädtischen Grünzug. Zum Park gehören zwei Fußballplätze, der Fennsee und eine größere Anzahl Freizeitanlagen für Besucher jeden Alters. Jogger aller Altersstufen nutzen zu praktisch jeder Tageszeit den Park für ihre sportliche Betätigung. http://de.wikipedia.org/wiki/Volkspark_Wilmersdorfhttp://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Wilmersdorf

Schmargendorf.

Schmargendorf ist ein Ortsteil im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der bis heute seinen eigenständigen und eher kleinstädtischen Charakter mit eigenem Ortszentrum in der Breiten Straße und der Berkaer Straße erhalten konnte.
Das Kraftwerk in der Forckenbeckstraße 3–6 wurde 1977 als Spitzenlastkraftwerk auf dem Gelände des 1964 abgebauten Elektrizitätswerks von 1911 errichtet. Es arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, erzeugt also gleichzeitig Strom und Wärme. Weithin sichtbar sind die drei silbern leuchtenden, je 102 Meter hohen Schornsteine.
Das Martin-Luther-Krankenhaus ist ein evangelisches Krankenhaus im Ortsteil Schmargendorf. Das Krankenhaus verfügt über 285 Betten. Es ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité Universitätsmedizin Berlin.   http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Schmargendorf

Grunewald.

Grunewald ist ein Ortsteil im Westen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und wurde nach dem gleichnamigen Forst Grunewald benannt. Der Ortsteil zählt zu den wohlhabenderen Gebieten Berlins.
Aufgrund baulicher Vorgaben waren große Grundstücke erforderlich, die nur zu einem geringen Teil bebaut sein durften. So entwickelte sich Grunewald zu einer der wohlhabendsten Wohngegenden Berlins, obwohl die Villen stilistisch sehr heterogen sind. In großer Zahl wählten Unternehmer, Bankiers, Akademiker und Künstler, oft jüdischer Religion, das inzwischen attraktive Gelände zum Wohngebiet.

Schildhorn ist eine Landzunge im Landschaftsschutzgebiet Grunewald im Ortsteil Grunewald. Die rund 110 Meter breite Halbinsel ragt rund 400 Meter in die Havel hinein und bildet eine kleine Bucht, die Jürgenlanke. Das Schildhorn, die Jürgenlanke und das denkmalgeschützte Ensemble Wirtshaus Schildhorn galten in den 1880er Jahren als Lieblingsziel der Berliner Sonntagsausflügler. Der Rückgang der Ausflugsgastronomie nach dem Zweiten Weltkrieg führte zu einem Funktions- und Attraktivitätsverlust des Gebietes, den der Berliner Senat trotz gezielter Gegenmaßnahmen nur zum Teil auffangen konnte. Anziehungspunkt der Besucher ist neben der Havellandschaft und der Gastronomie das

Schildhorndenkmal, das Friedrich August Stüler nach Bleistiftskizzen Friedrich Wilhelms IV. von Preußen 1845 entworfen hatte.   http://de.wikipedia.org/wiki/Schildhorn#Anker:Denkmal

 Der Grunewaldturm ist ein Aussichtsturm auf dem Karlsberg im Berliner Ortsteil Grunewald. Am westlichen Waldrand des Grunewaldes an der Havelchaussee 61 gelegen, bietet sich von der Aussichtsplattform in 36 Meter Höhe ein Blick über die Havel. http://de.wikipedia.org/wiki/Grunewaldturm

Das Schlosshotel im Grunewald ist ein Luxushotel, das in einer alten und traditionsreichen Villa, dem Palais Pannwitz, untergebracht ist. Das selbst für Grunewalder Verhältnisse großzügige Haus wurde 1911 von dem Münchner Prominenten-Anwalt und Kunstsammler Walter von Pannwitz bei dem aus München stammenden, damals in Dresden tätigen Architekten German Bestelmeyer in Auftrag gegeben, jedoch vom Auftraggeber bis ins Detail mitgestaltet. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 bezog die Deutsche Fußballnationalmannschaft im Schlosshotel Quartier.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schlosshotel_im_Grunewald
Zahlreiche Botschaften und Residenzen ausländischer Diplomaten befinden sich im Ortsteil Grunewald. http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Grunewald

Westend.

Westend, ursprünglich als reine Villenkolonie geplant und nach dem vornehmen Londoner Stadtteil benannt, haben einige Teile von Westend heute ein städtisches Ambiente mit den typischen Berliner Mietshäusern. Die Villenkolonie mit dem Branitzer Platz in ihrer Mitte ist die Keimzelle des 2004 durch Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung gebildeten Ortsteils Westend. Durch das strenge Rechteckmuster unterscheidet sich die Straßenanordnung von der organisch geschwungenen Straßenführung des im frühen 20. Jahrhundert angelegten, westlich angrenzenden Neu-Westend. Zum „Diplomaten-Viertel Westend“ gehören zahlreiche Botschaften, Konsulate und Residenzen.

Der Berliner Funkturm ist ein 146,7 Meter hoher Stahlfachwerkturm auf dem Messegelände im Berliner Ortsteil Westend. Der Mitte der 1920er Jahre anlässlich der Internationalen Funkausstellung vom Architekten Heinrich Straumer entworfene Sendeturm ist 43 Jahre älter als der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz und wurde 1966 unter Denkmalschutz gestellt.   http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Funkturm

Das Messegelände liegt im Berliner Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf zwischen der Masurenallee (gegenüber dem Haus des Rundfunks). Auf dem Messegelände befinden sich 26 Messehallen mit rund 160.000 m² Hallenfläche. Das Gesamtgelände einschließlich der Neuübertragungen an der Jafféstraße aus dem Jahr 1997 umfasst rund 550.000 m². Die Hallen sind miteinander verbunden und es ist möglich, mehrere Hallen für bestimmte Veranstaltungen – abhängig von der Größe – zusammenzufassen. Ein flexibles Leitsystem bietet dem Besucher Orientierung bei seinem Messebesuch. Die aus den 1930er und 1950er Jahren stammenden Gebäude stehen unter Denkmalschutz. http://de.wikipedia.org/wiki/Messegel%C3%A4nde_%28Berlin%29

Das Internationale Congress Centrum Berlin (ICC Berlin) im Ortsteil Westend ist eines der größten Kongresshäuser der Welt. Das 320 Meter lange, 80 Meter breite und 40 Meter hohe Gebäude wurde nach Plänen der Berliner Architekten Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte erbaut und nach nur vier Jahren Bauzeit am 2. April 1979 eröffnet. Es zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der deutschen Nachkriegszeit und kostete über 924 Millionen Mark (inflationsbereinigt in heutiger Währung: rund 1.030.739.000 Euro) und war der teuerste Bau in West-Berlin. Teile des Gebäudes enthalten seit der Entstehung Asbest; auch sonst gilt das Bauwerk inzwischen als „technisch verschlissen“. Die letzte Veranstaltung fand 9. 2014 statt. Über eine Sanierung und die weitere Nutzung gehen die Meinungen der Betroffenen weit auseinander.  http://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Congress_Centrum_Berlin
http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Westend

Charlottenburg-Nord.

Charlottenburg-Nord ist ein Ortsteil im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, der hauptsächlich aus Wohngebieten und Kleingartenanlagen besteht. Hier befinden sich auch der Charlottenburger Teil der Großsiedlung Siemensstadt, der Volkspark Jungfernheide und die Gedenkstätte Plötzensee.

Der Volkspark Jungfernheide ist eine rund 144 Hektar große Grünanlage (1800 × 800 Meter), die sich vom Hohenzollernkanal bzw. dem Saatwinkler Damm südlich bis zum Heckerdamm erstreckt. Westlich wird der Park durch den Jungfernheideweg und östlich durch einen Abschnitt der Bundesautobahn 111 begrenzt. Auf dem Parkgelände befinden sich unter anderem Sportplätze, ein Abenteuerspielplatz und ein Waldhochseilgarten.

Die Gedenkstätte Plötzensee erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee. Sie befindet sich am Rande der heutigen Justizvollzugsanstalt Plötzensee. In der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945) wurden im Strafgefängnis nicht nur Freiheitsstrafen vollzogen, sondern es diente auch als zentrale Hinrichtungsstätte der vom Berliner Kammergericht und vom 1934 errichteten Volksgerichtshof zum Tode Verurteilten. Plötzensee wurde außerdem als Untersuchungshaftanstalt des Volksgerichtshofs und anderer politischer Sondergerichte genutzt. Während des Zweiten Weltkriegs wurden in Plötzensee zudem zahlreiche ausländische Zwangsarbeiter inhaftiert; fast die Hälfte der in Plötzensee Hingerichteten stammte nicht aus Deutschland. Zwischen 1933 und 1945 wurden im Gefängnis Plötzensee 2.891 Todesurteile vollstreckt. http://de.wikipedia.org/wiki/Gedenkst%C3%A4tte_Pl%C3%B6tzensee
http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Charlottenburg-Nord

Halensee.

Berlin-Halensee ist der kleinste Ortsteil im Bezirk (und der zweitkleinste in Berlin, nach dem Hansaviertel), gelegen am westlichen Ende des Kurfürstendamms. Er entstand als Villen- und Mietshaussiedlung am Ende des 19. Jahrhunderts. http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Halensee
http://de.wikipedia.org/wiki/Synagoge_Prinzregentenstra%C3%9Fe

hf-4/2014

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