Hamburgs Kunsthalle in neuem Glanz

Mit einem zweitägigen Fest, das am 30.April begann, wurde die Kunsthalle Hamburgs wiedereröffnet. 17 Monate war sie hinter Gerüsten verborgen und wurde von außen und innen erneuert. Etwa 22 Millionen kostete der Umbau, finanziert durch eine 15-Millionen-Euro-Sachspende der von Unternehmer Alexander Otto und seiner Frau gegründeten Dorit & Alexander Otto Stiftung sowie fast 7 Millionen aus dem Budget der Hansestadt Hamburg, wie die Kunsthalle mitteilt. 

Das in unmittelbarer Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs gelegene  Museum besitzt nun wieder den erneuerten historischen Haupteingang des Gründungsbaus.

Auch die Sammlungsbereiche für Kunst aus allen Epochen wurden rundum modernisiert und ca. 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche hinzugewonnen. Neu sind ein repräsentatives Foyer, ein neuer Veranstaltungssaal und Serviceeinrichtungen.

Zur Vorstellung der neuen Sammlungsräume finden zahlreiche Sonderausstellungen statt.  Verborgene Schätze des Kupferstichkabinetts können mit QR-Code auf dem eigenen Handy neu entdeckt werden.

Neues Eingangsportal. ©Foto-Kay-Riechers

Als neues Ausstellungsformat wird der ehemalige Eingangsbereich der Galerie der Gegenwart unter dem Titel Neuland zum Projektraum für zeitgenössische Kunst – erstmalig bespielt von der in Berlin lebenden Koreanerin Haegue Yang.

Auch das Museumscafe DAS LIEBERMANN wurde neu eingerichtet.

Horst (30.04,.2016) 

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