Hamburger Kunsthalle zeigt venezianisch Malerei

Die neueste Ausstellung der Hamburger Kunsthalle widmet sich der  venezianischen Malerei. Erstmals werden dabei die Hauptwerke Paris Bordones zusammengeführt. Bordone gilt als der bedeutendste jener Künstler, die in der Werkstatt Tizians, dem bekanntesten Vertreter der venezianischen Malerei des 16. Jahrhunderts, ausgebildet wurden.


Junge Dame mit Spiegel und Magd
© bpk / Hamburger Kunsthalle

Die Ausstellung umfasst rund 100 Exponate, darunter viele großformatige Gemälde sowie Zeichnungen und Druckgraphik aus renommierten nationalen und internationalen Museen. Die ausgestellten Arbeiten beeindrucken durch die Virtuosität der malerischen Geschicklichkeit. Zu sehen sind Werke mit enormer Brillanz und Leuchtkraft der Farben, die unter Verwendung neuer Farbpigmente erzielt wurde, teilt die Kunsthalle mit.


Ein venezianisches Liebespaar
© bpk / Scala - courtesy of the Ministero Beni e Att. Culturali

In der unmittelbaren Gegenüberstellung zu den wichtigsten Künstlern aus dem nordalpinen Raum, wie Lucas Cranach d.Ä., Albrecht Dürer, Jan Massys oder Barthel Beham, werden die Wechselwirkungen der venezianischen und der nordalpinen Kunst verdeutlicht.

Die Ausstellung ist vom 24. Februar bis zum 21. Mai 2017 zu sehen. Ein  reich bebilderter Katalog kostet 30,- Euro und kann online über www.freunde-der-kunsthalle.de bestellt werden.

Horst (23.02.2017)

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