Besuch der Ausstellung Paul Gauguin in Basel

Besuch der Ausstellung Paul Gauguin in der Beyeler Fondation in Basel Riehen am 30. April 2016.
Am geplanten Termin, 2. Mai, mit gebuchter Führung und reserviertem Restaurant wurde die Zugstrecke von Ulm nach Basel wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Ausweichstrecke ging mit mehrmaligem Umsteigen über Neustadt  und Freiburg und die Zugfahrt hätte insgesamt 13 Stunden  für die Hin- und Rückfahrt gedauert.  Die meisten der 28 angemeldeten Teilnehmer haben nach dieser Information ihre Teilnahme abgesagt. Für die restlichen 7 Teilnehmer standen die Kosten von 710 EUR für Eintritt und Führung = ca. 100 €/Person in keinem Verhältnis zu dem Ausstellungsbesuch mehr. Es war nicht möglich, die Führung auf einen anderen Termin zu verschieben, alle Führungen waren bis Ausstellungsende ausgebucht. Ich habe Führung und Restaurant-Reservierung annulliert.

Der Termin wurde auf den 30. April 2015 gelegt, ich hatte vorgeschlagen, die Ausstellung auf eigene Faust mit einem Audioguide anzuschauen. Wir starteten mit einer kleinen Gruppe von 6 Teilnehmern kurz nach 10 Uhr in Ulm. Im Badischen Bahnhof Basel kam noch ein ViLE-Mitglied aus Denzlingen bei Freiburg hinzu.

Nach einem kurzen Fußweg vom Bahnhof Riehen waren wir in der Beyeler Fondation, wo wir uns mit einem Audioguide versorgten und die einzelnen Bilder von Paul Gauguin betrachteten. Gauguin hat die meisten Bilder in der Bretagne (in den Anfangsjahren) und später in Polynesien gemalt, die Bilder wurden durch den Audioguide detailliert beschrieben und lenkten unsere Augen auch auf kleine  Details.  Nach der Besichtigung tauschten wir uns über die wundervollen Bilder und den Lebenslauf von Paul Gauguin aus. Wir waren aber ein wenig enttäuscht, denn die Bilder erschienen uns nicht so leuchtend farbig wie in den Prospekten und im Internet vorher gesehen. Die Bilder waren nicht beleuchtet, möglicher­weise um die Farben der Bilder zu schonen. Das Licht beleuchtete senkrecht von oben den Boden und nicht die Bilder.

Unser Denzlinger ViLE-Mitglied, der sich in Riehen schon auskannte, hatte vorgeschlagen, zum anschließenden Essen aus Kostengründen nicht in der Schweiz zu bleiben, sondern nach Lörrach zu fahren (nur 4 min. Zugfahrt). Dem Vorschlag folgten wir und bummelten durch die Haupt­einkaufs­straße zu einem Restaurant. Rechtzeitig für unseren Zug nach Ulm fuhren wir von Lörrach wieder zum Badischen Bahnhof Basel.  

Die Rückfahrt von 3:41 Stunden kam uns länger vor als die Hinfahrt, die genauso lang gedauert hatte, denn inzwischen war es dunkel. Müde und zufrieden kamen wir wieder in Ulm an. Wir waren froh, trotz aller widrigen Umstände die Ausstellung Paul Gauguin besucht zu haben.
Beate Braun.

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