Besuch der Ausstellung „August Macke und Franz Marc. Eine Künstlerfreundschaft“ im Kunstbau des Lenbachhauses, München.

Am 19.03.2015 besuchte eine kleine Gruppe von ViLE-Süd die vorgenannte Ausstellung.

Wir trafen uns am Hauptbahnhof Ulm und fuhren mit dem Bayern-Ticket in fröhlicher Runde nach München. Eine kurze Fahrt mit der U-Bahn (nur eine Station) - und schon waren wir im Lenbachhaus, wo wir die Eintrittskarten für die Sonderausstellung im Kunstbau erstanden. Nachdem alle privaten Führungen seit langem ausgebucht waren, erhielt jeder von uns einen kostenlosen Audioguide.
Vor dem Besuch der Ausstellung sahen wir uns noch einen ½- stündigen Film zur Ausstellung an, der eine gute Einführung auf das war, was uns erwartete.
Die Maler August Macke (1887-1914) und Franz Marc (1880-1916) lernten sich im Januar 1910 kennen. Die Freundschaft inspirierte stark das künstlerische Schaffen beider Maler. Ein Wandbild „Paradies“ malten sie sogar gemeinsam in Mackes Bonner Atelier. Die Ausstellung dokumentierte, wie sich die Werke der beiden jungen Künstler unter verschiedenen Einflüssen wie Kubismus und Futurismus entwickelten. Zudem bot die Ausstellung einen Blick auf gemeinsame Reisen und Besuche der Maler und zeigte, welch wichtige Rolle die Ehefrauen Elisabeth Macke und Maria Marc im Schaffen der beiden Freunde spielten.
Die Freundschaft wurde jäh beendet, als Macke zu Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 in der Champagne fiel. Franz Marc starb 2 Jahre später ebenfalls als Opfer des Krieges.
Die Bilder beeindruckten uns sehr; die Entwicklung vom Gegenständlichen zum Futurismus war nachzuvollziehen. Es wäre wirklich schade gewesen, wenn wir die Ausstellung wegen ausgebuchter privater Führungen nicht besucht hätten.

Nun ging es zur Stärkung ins Löwenbräu. Nach einem anschließenden gemeinsamen Bummel durch München, einem Besuch der Kirche St. Michael und der Frauenkirche und einem zünftigen bayerischen Mahl fuhren wir wieder nach Hause.

Wir waren uns alle einig, dass wir einen wunderschönen, interessanten und beeindruckenden Tag erlebt haben.
Beate Braun.
20. März 2015

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