Besuch der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall

Am 1. Mai 2016 besucht eine Gruppe von ViLE-Süd die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall.

  Die Reise nach Schwäbisch Hall erfolgt per Zug mit dem Baden-Württemberg-Ticket, Fahrzeit ca. 3 Stunden pro Strecke. Die Kunsthalle Würtherreichen wir vom Bahnhof aus in 15 Minuten.


Foto: Norbert Rückgauer / Die Besuchergruppe auf dem Bahnhof Schwäbisch Hall.

Vormittags besuchen wir mit einer Führung die Ausstellung „Wilhelm Busch – was ihn betrifft“ im Untergeschoss der Kunsthalle. Zu entdecken sind nicht nur Texte und Zeichnungen zu „Max und Moritz“, oder „Die fromme Helene“ oder „Maler Klecksel“, sondern „der ganze Busch“ (1832-1908). Berühmt wird er allerdings wegen seiner karikierenden Bildergeschichten.

Buschs malerische Ausbildung ist traditionell, er studiert in Düsseldorf, Antwerpen und München Kunst. Er verehrt die niederländischen Maler des 17. Jahrhunderts, was sich zunächst deutlich in den Porträts, Genrebildern und Landschaftsdarstellungen niederschlägt. Doch im Spätwerk überwiegt das  Malerisch-Expressive, was ihn zu einem Vorläufer der Moderne macht.

Nach einem Mittagessen im gegenüberliegenden Restaurant Sudhaus besuchen wir noch die Picasso-Ausstellung im ersten und zweiten Stock der Kunsthalle. Mit Hilfe eines Audioguides lassen wir Picassos Bilder auf uns wirken. Über 160 kostbare Leihgaben und bedeutende Werke der Sammlung Würth sind zu sehen. Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen Picassos aus den Jahren 1901 – 1969 treten dabei in Dialog mit führenden deutschen Künstlern der klassischen Moderne sowie mit Lukas Cranach d.Ä. und d.J.   In Themen wie Primitivismus, Zirkus, Krieg und Frieden, Mythos lassen die Werke das Verwandte ebenso deutlich hervortreten wie die Unterschiede.  

Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machen, stärken wir uns im Museums-Café.
Beate Braun
Hüttisheim, 04.09.2016

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