Interessantes über jüdische Friedhöfe III

sephardische Grabsteine
Auf dem Friedhof in Glückstadt

Fast 400 Friedhöfe in Deutschland und den benachbarten Ländern haben die Projekt-TeilnehmerInnen inzwischen besucht, fotografiert und beschrieben.

Aus der Fülle der Orte haben wir bereits den ältesten jüdischen Friedhof Deutschlands, Worms, vorgestellt, ferner den eher mystischen und verträumten Friedhof in Xanten.

 

Heute zeigen wir den sephardischen Friedhof von

                              Glückstadt in Schleswig-Holstein

Besondere Merkmale sephardischer Begräbnisstätten sind zum einen liegende Grabplatten, vielfach mit mehrsprachigen Inschriften, hebräisch, portugiesisch und spanisch. Hinzu kommen ausdrucksstarke, kunstvoll verzierte Dekorationsmotive auf den Steinen. Zu den häufigen Motiven gehören allegorische Symbole wie Totenschädel, Engel, Stundenglas. Auch plastische Schmuckelemente wie Wappen, Putti, Eroten und Tierfiguren sind zu sehen.

Erläuterungen zu Herkunft und Besonderheiten des Sephardentums finden Sie hier.

Auch die anderen Seiten von www.juedische-friedhoefe.info bieten spannende Einblicke in die jüdische Kultur.

 

 

Dietrich Bösenberg, September 2016