Überraschung in Hamburg

Im Spätherbst 1989 reiste ich mit einer Hamburger Frauengruppe nach Leningrad. Am letzten Tag, dem 9. November abends in der Bar und dann beim Frühstück kursierte das Gerücht, die Mauer sei gefallen. Trotzdem frühstückten die ost - und westdeutschen Reisegruppen getrennt, wie an den Tagen zuvor.

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Ein Traum geht in Erfüllung

Grenzerfahrungen. Wenn man im Saarland direkt nach dem zweiten Weltkrieg aufgewachsen ist, hat man so seine Grenzerfahrungen.So kann ich mich z.B. daran erinnern, dass meine Mutter 1952 mit mir ihre Freundin in Zweibrücken besuchte. Zweibrücken, ehemals amerikanisch besetzte Zone, lag nur 20km von der Grenze zum Saarland entfernt.

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Ungeteilte Freundschaft

Keine Kontakte zum anderen Deutschland
Ich gehöre zu den Westdeutschen, die keine verwandschaftlichen Kontakte in Ostdeutschland hatten. Das habe ich bedauert, wurde doch während meines Studiums in den 70er Jahren viel politisch diskutiert und ich hätte mir gerne, den real existierenden Sozialismus in der DDR , mal aus der Nähe angesehen.

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Die Wiedervereinigung Deutschland - Persönliche Eindrücke

Heulend saß ich vor dem Fernsehgerät, als das SED-Politbüromitglied Günter Schabowski auf einer Pressekonferenz am 9. November 1989 den Beschluss des Politbüros zur Reisefreiheit für die DDR-Bürger bekanntgab und in der Folge Tausende DDR-Bürger noch in derselben Nacht jubelnd über die Grenzöffnungen in die Bundesrepublik strömten, wo sie von zahlreichen westdeutschen Bürgern herzlich begrüßt wurden. Wildfremde Menschen lagen sich jubelnd in den Armen, es war ein Fest unbeschreiblicher Freude.

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