Eindrücke von Barbara Heinze


Demokratie 2.0? - Social Web, Gesellschaft und Individuum"
Haus auf der Alb, Bad Urach, 20.02.-24.02.2012

Balkons im Haus auf der Alb

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Mit großen Erwartungen habe ich mich nach Bad Urach aufgemacht - und sie sind alle erfüllt bzw. sogar übertroffen worden. Das einzig Schlechte daran war nur der blaue Himmel und die Temperaturen eines Vorfrühlings in dieser wunderschönen Landschaft auf der Alb, die hinaus lockten in die freie Natur.

Glücklicherweise waren Pausen und ein halber freier Tag eingeplant.

Bewegung in der Pause

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Ansonsten waren Vorträge und workshops so spannend, dass man sich nicht sehr "überwinden" musste. Leider war ich gesundheitlich angeschlagen, deshalb habe ich mich jeweils abends früh zurückgezogen, um zu regenerieren.

Es begann am Montagabend schon mit zwei interessanten Vorträgen.
1) von Herrn Tempel zu Social Media, wie Social Media die Gesellschaft und sogar die Politik verändert, wie wir es ja in Presse und TV verfolgen konnten.

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2) Mich persönlich hat besonders der dynamisch junge Christian Spannagel beeindruckt, besonders die online-demo zur Anwendung von Twitter. Er sprach sehr engagiert, wobei er seine lange Mähne wie ein junges Mädchen immer wieder zurecht schüttelte.

Prof. Dr. Spannagel im Vortrag

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Nach seinem Vortrag war ich jedoch "geheilt" von meinem Ansinnen, Twitter zu verwenden - denn NUR im Internet "hängen", nur wegen Twitter? NEIN! Bemerkenswert fand ich, dass Herr Spannagel selbst eingestanden hat, dass er "süchtig" war und sich eine Zeit lang völlige Abstinenz vom Internet verordnet hat (was er aber offensichtlich nicht mehr einhält).

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Am Dienstag hat Carmen mit ihrem unnachahmlichen Idealismus und Engagement von den verschiedenen Projekten des VILE berichtet und ihr gelang es wieder, alle Beteiligten für VILE zu motivieren. Wir sollten uns mit e-learning, EWA, Alt-jung, Lerncafe und Donauprojekt genauer beschäftigen.

Seminarvortrag

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Ich selbst habe mich für den Bereich Lerncafe interessiert - Margret Budde musste unverhofft für die Vortragende einspringen und hat es allen und auch mir sehr anschaulich und engagiert näher gebracht. Da möchte ich mich doch in Zukunft noch aktiver beteiligen. Gar nicht so einfach, die Arbeit der Redakteure, die Themenauswahl, die Datenschutzbestimmung usw.!

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Am Mittwoch Vormittag ging es im Wesentlichen darum, dass wir uns alle Gedanken machten, wie man Mitglieder für VILE werben kann, wie man Mitglieder zur aktiven Mitarbeit motivieren kann, wie sich VILE besser darstellen sollte. Die ca 50 Seminarteilnehmer/innen wurden in fünf Gruppen aufgeteilt, und jeder schrieb seine Ideen auf Zettel auf, die dann an die 5 Pin-Wände geklebt wurden.

Arbeitsergebnisse beim Seminar in Bad Urach

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So befanden sich am Ende über zweihundert Zettel an den Pin-Wänden, die jetzt vom VILE-Verein aufgearbeitet werden können. Eines der Resumees war, dass es mehr lokale Gruppen geben sollte, und dass dabei auch der persönliche Kontakt eine wichtige Rolle spielt, nicht nur das digitale Netz.

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Am Donnerstag lagen die Schwerpunkte auf der Beschäftigung mit Facebook,

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das 2004 von dem 19-jährigen Studenten Mark Zuckerberg gegründet worden ist, sowie auf "weblog", "wikimedia" und dem "iPad", das erst seit 2010 auf dem Markt ist.

Technische Hilfestellung

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Außerdem hatte Ellen dankenswerterweise angeboten, sich für alle technischen Fragen, die sich so im Laufe der Woche aufgetan hatten, Hilfestellung zu leisten: u.a. auch für Skype, Moodle usw.

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Ich selbst hatte mich für facebook entschieden und wurde der Gruppe von Christian Roth zugeteilt. Er ging mit uns ganz gewissenhaft durch, für welche Zwecke er facebook verwendet. Die wichtigste Info aber war, dass er uns Schritt für Schritt aufzeigte, wo man welche Häkchen setzen oder entfernen musste, wenn es um die eigene Datensicherheit geht.
Ich habe mich also auch registrieren lassen, bin mir aber noch nicht sicher, ob ich wirklich eine Anwendung für facebook habe: Mir erscheint Facebook eher sinnvoll für große Familien, für Vereine, für Gruppierungen, auch für berufliche Zwecke als "Werbe-Plattform". Natürlich war es für mich auch interessant, zu erfahren, wie die Entwicklung des sozialen Netzwerks Facebook verlaufen ist. Heute las ich in der Süddeutschen Zeitung einen Artikel über der Netzwerke "VZ" bzw. "Studvz", die sich inzwischen sehr auf dem "absteigenden Ast" befinden.

Vorstellung von Facebook durch den Referenten

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Mit Facebook erreicht man einfach eine größere Menge an Leuten, an die 500-800 Millionen, über alle politischen, gesellschaftlichen, religiösen Grenzen hinweg. Am Abend konnten wir uns noch einen Film über den facebook-Gründer Zuckerberg ansehen, passend zum Thema, und irgendwie "erschreckend", wie sich die Dinge so entwickeln und "außer Kontrolle" geraten können, und wie kompliziert das mit den Urheberrechten ist.

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Am Freitag berichteten die verschiedenen Gruppen über ihre Ergebnisse mit Facebook, weblog, wikimedia und iPad. Es zeigte sich, dass insbesondere das iPad von vielen neu entdeckt wurde oder sie in dem Beschluss bestärkt wurden, sich dieses Gerät zuzulegen, weil in Bad Urach offenbar überzeugend aufgezeigt worden war, welches die Möglichkeiten und Grenzen dieses iPad sind.
Carmen überraschte uns noch mit dem Besuch von 16-jährigen Schülern/innen mit Migrationshintergrund, aus einer Ulmer Realschule.

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Diese "Ulmliner" genannte Gruppe bietet kostenlose (gegen Spenden) Führungen durch Ulm an, mit verschiedenen Themen-Schwerpunkten. Sie waren am Freitag Vormittag im Haus auf der Alb eingetroffen, um sich dort konzentriert auf diese Führungen vorzubereiten. Diese Schüler/innen sollen merken, dass sie gebraucht werden von der Gesellschaft, in der sie leben, und auch Gelegenheit haben, stolz auf sich und ihre Fähigkeiten zu sein.
Angefüllt mit vielen Anregungen und reich beschenkt durch die gemeinschaftlichen Erlebnisse traten wir die Heimreise nach Ulm an. Auf der Rückfahrt konnten wir noch einmal darüber diskutieren, wie viel uns in der Vergangenheit immer diese Tagungen in Bad Urach und das Engagement von Carmen gegeben haben, und wie sehr uns Carmen fehlen wird, wenn sie in den Ruhestand geht, obwohl dies sicherlich ein "Unruhestand" sein wird.

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