Verbriefte Sicherheiten

Der Begriff „verbriefte Sicherheit / debt securities“ wird in offiziellen Statistiken stellvertretend für prinzipiell jede Form von Schuldverschreibungen genutzt. Eine „Sicherheit“ (in Form eines materiellen oder immateriellen Wertes) muss dabei aber in Wirklichkeit nicht hinterlegt sein. Reale „Sachwerte“ als Pfand sind sogar eher die Ausnahme. In weitaus größerem Volumen sind „ungedeckte Schuldverschreibungen“ die Regel, also lediglich eine „good faith“-Deckung der Schuld. Selbst bei den so genannten „Asset Backed Securities“ müssen die „Assets“ (Aktiva) nicht reale Sachvermögenswerte sein. Es kann sich auch hier lediglich um Forderungen handeln (sogar im Extremfall bspw. um zukünftig zu erwartende, aber noch nicht sichere Einnahmen). Treffender ist insofern der Begriff „verbriefte Schuld“ oder „debt obligations“, der darauf abzielt zu verdeutlichen, dass damit im Prinzip jede Form eines handelbaren Rückzahlungsanspruchs eines gewährten Kredites gemeint ist.

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