"Der Mann, der lächelte"

von Henning Mankell
Buchtipp von Wolfgang Schleicher

files/Vile Netzwerk/img/lernen/buchempfehlungen/mann-mankell.jpg1. Wort: Nebel.
Das Buch beginnt im Nebel, in Unsichtbarkeit.

Seite 88:
"Nichts passt zusammen, dachte Wallander. Aber dennoch lassen sich die Dinge irgendwie einordnen. ... Er begann in Gedanken mit Baiba Liepa in Riga zu sprechen ... Er sah sich selbst, wie er als Augenzeuge einer Exekution beiwohnte ... Ich bin ein Mensch, der zu selten lacht, dachte er."

Wallander tappst lange im Nebel. Doch dann werden die "Männer im Schatten", die "speziellen Berater", die, die eigentlich gar nicht da sind, das Radar unterfliegende Helikopter, der Sinn der Plastikbehälter und einer der die Welt beherrschenden, sich ständig auf neuen Kreuzzügen befindlichen, generös spendenden "Seidenritter" sichtbar.

Der "rastlos suchenden Fliegenden Holländer" gesteht und bietet die Freiheit an, doch das eigene "Flugvermögen" zu testen - noch immer lächelnd. - Doch dann ist das Lächeln weg.

Letzter Satz:
Baiba Liepa. Und sie sah genau so aus, wie er sie in Erinnerung hatte.

Ein Buch, das zurecht mehrfach auf Bestsellerlisten genannt wird. Also: Lesen!

Verlag: dtv Taschenbücher
ISBN: 3-423-20590-3
Preis: Euro 10,00

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