"Franziska und die Wölfe"

von Pija Lindenbaum
Buchtipp von Werner Toporski

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"Franziska ist eine, die nicht gerne auf Dächern rumklettert, weil man da runterfallen oder einen Schuh verlieren könnte", dabei sind doch nur Dächer von Kinderhäuschen gemeint, von denen man wirklich runterspringen könnte. Aber so ist sie: Sie traut sich gar nichts. Bis...

Ja bis..., denn das ist die eigentliche Geschichte: Der Kindergarten geht in den Wald Blätter sammeln, aber auf einmal hat Franziska den Anschluss verloren und ist ganz allein. Und dann kommen die Wölfe! Rasch stellt sich heraus, dass die nicht so sind wie der von Rotkäppchen. Zwar finden sie, dass Franziska nicht in ihren Wald gehörte und gefälligst zu verschwinden hätte, aber Franziska erklärt ihnen die Sache und schlägt vor, gemeinsam Spiele zu spielen. Von Spielen haben die Wölfe noch nie etwas gehört, und als das Kind ihnen ein Spiel nach dem anderen vorschlägt, sind sie überfordert und fallen einfach um. Denn so sind sie, die Wölfe: ein bisschen dusselig!

Wie Franziska immer mehr zum Anführer der Wölfe wird, sie schließlich Schlafen schickt ("Ab ins Bett!"), vorher pinkeln lässt ("... bald klingt es, als würde es im Wald regnen"), und schließlich mit ihnen die Nacht verbringt, das ist eine so köstliche Geschichte voller Witz und Hintergrund, das es die reine Freude ist.

Übrigens: Danach springt Franziska auch vom Dach des Kinderhauses!

Verlag: Moritz Verlag
ISBN: 3-895-65137-0
Preis: Euro 13,80

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